ÜBER MICH

Christina Rasimus

Hallo! Ich freue mich sehr über dein Interesse an meiner Kunst! Mein Name ist Christina Rasimus und ich bin seit vielen Jahren in den Bereichen Malerei und Fotografie tätig. Kreativität war von Kindheit an ein wichtiger Teil meiner Identität.

Ein anderer Teil von mir ist meine Faszination für die digitale Welt: Seit mehr als 12 Jahren arbeite ich im Bereich Online Marketing und digitale Kommunikation. Und gerade weil ich die Möglichkeiten digitaler Kommunikation sehr schätze und dieser Arbeit mit großer Leidenschaft nachgehe, weiß ich auch, wie sehr sie Menschen „vereinnahmen“ kann: Kommunikation ist ohne zeitliche und räumliche Grenzen möglich, wir sind jederzeit „erreichbar“ und die Gefahr, von (auch unerwünschten Informationen) „überflutet“ zu werden, ist real. Deshalb ist es wichtig, eine Balance zwischen der digitalen und der realen Welt zu finden.

Sei langsam. Sei aufmerksam. Sieh hin.

In einer Welt voller Tempo, Effizienz und permanenter Reize verlieren wir allzu leicht den Fokus, fühlen uns gestresst und manchmal verlieren wir dabei den Blick für das Wesentliche. Wir müssen bewusster mit unserem Vermögen umgehen, Informationen aufzunehmen. Unsere Gehirne brauchen nicht mehr Input, sondern mehr Raum zum Atmen.

Diesen Raum möchte ich mit meinen Bildern schaffen: den Blick schärfen für das, was uns leise umgibt – Natur und ihre Elemente, wie sie sich etwa in der Struktur von Baumrinde, der Patina verwitterter Oberflächen, den gewachsenen Spuren im Holz zeigen.

Meine großformatigen Fotografien machen diese natürlichen Designs im Raum erlebbar – in privaten Räumen oder im Arbeitsumfeld. Inspiriert vom »Biophilic Design« zeigen sie, wie naturbasierte Strukturen Arbeitsumgebungen nicht nur ästhetisch bereichern, sondern auch atmosphärisch wirksam machen.

Visuelle Bezüge zur Natur können nachweislich das emotionale Wohlbefinden stärken. Wer sich mit solchen Bildwelten umgibt, schafft Räume, die nicht nur funktionieren, sondern Menschen unterstützen, fokussierter, entspannter und kreativer zu arbeiten.

Aber ich sehe »Biophilic Design« noch als etwas anderes: Nämlich, Verbundenheit herzustellen, natürliche Prinzipien zu integrieren, Lebendigkeit zuzulassen und Beziehung zu fördern.

Denn Bildumgebungen wirken – oft leise, aber nachhaltig. Sie beeinflussen, wie wir Räume wahrnehmen, wie wir uns in ihnen fühlen und wie wir in ihnen denken und arbeiten. Visuelle Bezüge zur Natur können beruhigen, inspirieren und Orientierung geben. Sie schaffen Momente der Entlastung für unsere Wahrnehmung und helfen dem Geist, zur Ruhe zu kommen und sich neu zu fokussieren.

Bedeutung für Arbeitsumgebungen

Gerade in Arbeitsumgebungen kann diese Wirkung eine besondere Bedeutung entfalten. Unternehmen gestalten mit ihren Räumen nicht nur funktionale Arbeitsplätze, sondern Lebensräume, in denen Menschen täglich viele Stunden verbringen. Die Atmosphäre dieser Räume beeinflusst nachweislich Wohlbefinden, Konzentration, Kreativität und Zusammenarbeit.

Bilder können hier weit mehr sein als dekorative Elemente: Sie können Räume emotional öffnen, Stress reduzieren und eine Verbindung zu natürlichen Strukturen herstellen – etwas, das im modernen Arbeitsalltag oft fehlt.

Meine Arbeiten verstehe ich deshalb nicht nur als Bilder, sondern als Teil einer Raumwirkung: als visuelle Ankerpunkte, die Natur erfahrbar machen und Räume mit einer Qualität bereichern, die wir vielleicht nicht immer bewusst wahrnehmen – die wir aber spüren.