Die Arbeiten der Serie „Container“ (2022) entstanden auf dem Gelände eines Reitvereins während einer Phase des Umbruchs. Zwischen Baustelle und Veränderung zeigten sich die Container von einer unerwarteten Seite: von Rost gezeichnet, mit freigelegtem Unterlack, entstanden Oberflächen voller Spuren, Schichten und Geschichte.
Gerade in dieser Unvollkommenheit liegt eine besondere Ausdruckskraft. Der Blickwinkel wird entscheidend – denn was zunächst roh und unansehnlich erscheint, offenbart bei genauerem Hinsehen eine stille, beinahe malerische Ästhetik.